Ein Blick zurück und ein Schritt nach vorne

Die Präsentation der gestrigen Abschlussveranstaltung des LEADER-Projekts in der Fränkischen Toskana finden Sie hier zum Download.

Bei Fragen stehe ich Ihnen sehr gern zur Verfügung!

Hier finden Sie unseren Pressetext zum Thema, auch zum Download:

>>Ein Blick zurück und ein Schritt nach vorne<<:

Das LEADER-geförderte Projekt der Fränkischen Toskana schließt erfolgreich ab.

Die Marke “Fränkische Toskana” ist auf dem richtigen Weg. Während des LEADER-Projektzeitraums zwischen Juni 2014 und Oktober 2015 wurden gesteckte Ziele erreicht.  Die Ergebnisse und konkreten Handlungsschwerpunkte für das kommende Jahr sind am 26. Oktober 2015 in einer öffentlichen Veranstaltung der drei beteiligten Gemeinden in Litzendorf vorgestellt worden.

BAMBERGER LAND. Stolz blicken die verantwortlichen Bürgermeister Wolfgang Möhrlein, Gerd Schneider und Wolfgang Desel der Gemeinden Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf auf die sichtbaren Ergebnisse des Projektzeitraums zurück. „In den Köpfen kommt unser Projekt und der Begriff „Fränkische Toskana“ bereits an“, so Wolfgang Desel bei der Veranstaltung im Pfarrheim in Litzendorf. Er präsentierte ein Zeitungsinserat eines Gastronomen der Region, welches das neue kulinarische Angebot „Fränkische Toskana-Buffet“ schmackhaft macht.

Projektmanagerin Meike Klein gab der interessierten Öffentlichkeit, Bewohnern und touristischen Dienstleistern einen Überblick über die gestellten Aufgaben und die erreichten Ziele im Projektverlauf. Bezirkstagspräsident Dr. Günther Denzler war gespannter Zuhörer, genauso wie einige Gemeinderäte und auch die Vordenker und Ideengeber zu diesem Projekt, welches den professionellen Grundstein für eine erfolgreiche Weiterentwicklung im Tourismus legt.

Neben einem ausgearbeiteten Tourismuskonzept mit Leitlinien, Themenschwerpunkten und einem soliden Maßnahmenplan für die nächsten zehn Jahre, wurden im Projektzeitraum drei digitale Informationspunkte in den Gemeinden geplant und installiert. In Litzendorf befindet sich das Gerät an der Tourist-Information der Fränkischen Toskana. In Memmelsdorf und in Strullendorf sind die Info-Points direkt am Rathaus montiert. Diese technischen Geräte bieten, analog zum neu entwickelten Online-Auftritt, allen touristischen Dienstleistern der Region eine Plattform, ihr Angebot attraktiv zu präsentieren. Gäste können unabhängig von den Öffnungszeiten zwischen 6:00 Uhr und 22:00 Uhr das gesamte Online-Angebot der Fränkischen Toskana ansehen und sich über Touren, Gastgeber und Sehenswertes informieren.

Der neue Internetauftritt unter www.fränkische-toskana.com wird auf allen digitalen Infopoints ausgespielt und beständig weiterentwickelt, optimiert und mit Inhalten bestückt. Die Seite bietet Informationen und vor allem Chancen! Touristische Angebote können auf der Seite gesammelt und einer breiten Zielgruppe zugänglich gemacht werden. So kann ein Anbieter geführter Radtouren sein Angebot genauso darstellen, wie ein Gästeführer, Vermieter von Urlaubsunterkünften oder Anbieter von Pauschalreisen und Arrangements. Technisch ist es möglich, Rad- oder Wandertouren mit den Angeboten zu verknüpfen. Das heißt, künftig werden beispielsweise in der Kartendarstellung des 13-Brauereien-Wegs die Einkehrmöglichkeiten mit Öffnungszeiten übersichtlich angezeigt. Bereits jetzt kann man beim Betrachten der auch für Mobilgeräte optimierten Homepage (Responsive Design) erahnen, welche zukunftssicheren Potentiale in ihr stecken. 

Als wichtigstes Ziel im Jahr 2016 sieht Meike Klein die Produktentwicklung von buchbaren touristischen Angeboten zu den drei Kernthemen “Radfahren, Wandern & Draußen sein”, “Bier(Kultur), Genuss & Gastlichkeit” und “Kunst, Kultur & Kostbarkeiten”. Wünschenswert sind gemeindeübergreifende thematische Arbeitsgruppen, die entsprechende Angebote mit den Tourismusverantwortlichen mit entwickeln, welche durch die starken Marketingpartner TKS Bamberg/Landratsamt Bamberg und Tourismuszentrale Fränkische Schweiz aufgegriffen und entsprechend thematisch vermarket werden können.

Für die Bewältigung der touristischen Aufgaben wird für die kommenden drei Jahre eine Vollzeitkraft eingestellt. Jährlich werden Maßnahmen ausgewählt, Ziele definiert und erreicht, damit die Region sich Schritt für Schritt touristisch weiter entwickelt. 

Herzliche Einladung zur Projektabschlussveranstaltung am 26.10.2015 um 19 Uhr

Sie möchten wissen, was während des LEADER-Projektzeitraums geleistet wurde? Sie sind neugierig, was für konkrete Ziele sich die Fränkische Toskana für das kommende Jahr gesteckt hat und erreichen möchte?

Lernen Sie die neuen digitalen Informationspunkte kennen, erfahren Sie welche Funktionen die neue Internetseite bereits hat und blicken Sie mit uns in die Zukunft der Tourismusarbeit.

Zu der Projektabschlussveranstaltung

„Projektabschluss – ein Blick zurück und ein Schritt nach vorne“

am Montag, den 26. Oktober 2015
von 19.00 bis ca. 20.30 Uhr

im Veranstaltungssaal des Pfarrheims der Gemeinde Litzendorf,

Schimmelsgraben 5 in 96123 Litzendorf

sind Sie herzlich einladen.

Bitte melden Sie sich bis 12. Oktober 2015 unter info@fraenkische-toskana.com an oder nutzen Sie das Kontaktformular.

Ganz nah dran am Paradies

Von Ulrich Rentzsch

In den kleinen Dörfern in der fränkischen Schweiz findet sich im Zentrum meist eine Kirche – und eine Gastwirtschaft: „Zur Post“ oder „Zum deutschen Eck“ oder auch „Zum goldenen Lamm“. Die Speisekarten sind fast identisch. Die Brotzeit steht im Mittelpunkt und wird begleitet vom Bier aus der hauseigenen Brauerei. Verhungern oder verdursten muss also niemand in der toskanischen, fränkischen Schweiz.

Eine Woche wollen wir hier verbringen in Tiefenellern, knappe 15 Kilometer östlich von Bamberg, runde 45 Kilometer westlich von Bayreuth. Dazwischen eben. Im Norden der fränkischen Schweiz. Warum man auch von der fränkischen Toskana spricht, wird schnell klar: Sanft hügelig breiten sich Wald, Wiese und Feld aus. Auf der Höhe steht hier und da ein Haus, umgeben von einigen hohen Bäumen. Ein geschlungener Weg führt hinauf, darunter sonnig-gelbe Getreidefelder.

Wenn die Sonne scheint, kann man sich natürlich im Garten des Ferienhauses bräunen lassen. Aber das wäre vertane Zeit. Urlaub in der Fränkischen Schweiz heißt Aktivurlaub. Raus aus dem Bett, mit Schwung in den Tag hinein. Klettern unter Abenteuerbedingungen, Kanu fahren auf wildgewordenen Bächen, Wandern, Reiten, Fahrradfahren, Deutschlands Geschichte erfahren, Burgen, Schlösser, Höhlen, Wildparks. Und abends Brotzeit im Gasthaus – Langeweile will da einfach nicht aufkommen.

Wir haben – das kennen Sie ja schon – das Fahrrad mitgebracht. So wollen wir das Umland und drei Städte erkunden: Bamberg, Bayreuth und Nürnberg. Wir wissen, dass es schon mal rauf und runter gehen kann. Ein Radcheck vom Spezialisten hier vor Ort ist beinahe unumgänglich. Bremsen wirklich in Ordnung?

Auf unserem Plan steht auch eine Tagestour über den Fränkischen Gebirgsweg, eine Wanderung durch das Paradiestal, ein Ausflug ins mittelalterlich-anmutende Hollfeld mit anschließendem Besuch der Therme Obersees und ein Stopp im Felsengarten Sanspareil. Dann ist die Woche schon vorbei. Schade.

Wir erwischen Bamberg bei bestem Wetter. Enge Gassen machen die junge Stadt zu einem Erlebnis. Antiquitäten-Geschäfte reihen sich in der Innenstadt aneinander. Der Dom überragt beinahe alles, die Regnitz gibt der Stadt den umwerfenden Charme. Wir genießen den lauen Abend und probieren natürlich auch das Aecht Schlenkerla Rauchbier. Ok. Ganz schön …ungewöhnlich.

Bayreuth ist anders. Wir meinen, dass die Straßen viel breiter als in Bamberg sind, opulenter. Wagner steht im Mittelpunkt und lauert beinahe hinter jeder Hausecke. Das muss man aushalten können.

Nürnberg ist zu groß für einen Tag, viel groß für eine Zwei-Stunden-Busrundfahrt. Mit dem Rad versuchen wir, die wichtigsten Punkte wenigstens zu besuchen: die Burg, die Plätze, Kirchen, das Albrecht-Dürer-Haus. Hier klopft, nein hämmert die Geschichte an die Tür des Gewissens.

Staunen können wir im Felsengarten Sanspareil (fertiggestellt um 1748), einige Kilometer nördlich von Hollfeld, gleich neben der Burg Zwernitz. Alles sehr barock – und ungewöhnlich, schon wegen der vielen Felsenbezeichnungen aus der griechischen Mythologie. Neben einigen Grotten wurde sogar ein kleines Theater gebaut, um unter freiem Himmel für Unterhaltung zu sorgen.

Die Krönung der Woche war die Tagestour auf dem Fränkischen Gebirgsweg. Radfahren geht an manchen Stellen wirklich nicht mehr, dafür sieht man Felsen, Bäche und Täler voller Wiesen. Beim Schieben genießen wir die Schönheit der Natur umso mehr.

Die Woche ist schnell vorbei. Das ist das einzig Negative.

Becki Enright besucht die Fränkische Toskana

Heute war Travel Bloggerin & Freelance Writer und PR Consultant Becki Enright bei uns zu Gast, um den 13-Brauereienweg kennen zu lernen. Das Ergebnis der Reise? Das finden Sie auf den Social Media Kanälen:

Beitragsbild: Meike Klein © Fränkische Toskana

Politik entscheidet über das Tourismuskonzept für die Fränkische Toskana

Textnachweis Pressestelle Memmelsdorf – Kerstin Bönisch

Erste gemeinsame Gemeinderatssitzung von Strullendorf, Litzendorf und Memmelsdorf

„Diese gemeinsame Sitzung ist ein echtes Novum“, konstatierte Litzendorfs Bürgermeister Wolfgang Möhrlein und tatsächlich war die Versammlung der drei fast vollständig erschienenen Gemeindegremien in der Aula der Strullendorfer Schule schon optisch ein beeindruckendes Bild. Gleichermaßen diszipliniert und engagiert verfolgten die Räte die Präsentation des erarbeiteten Tourismuskonzeptes von Projektmanagerin Meike Klein und der beauftragten Agentur BTE Tourismus- und Regionalberatung, um anschließend die Chancen und vor allem die Notwendigkeiten für eine erfolgreiche Tourismusarbeit zu diskutieren.

„Gemeinsam erreichen wir mehr als allein“ – über diese klar formulierte Prämisse herrschte große Einigkeit bei den drei Gemeindegremien und den ihnen vorstehenden Bürgermeistern Wolfgang Desel (Strullendorf), Wolfgang Möhrlein (Litzendorf) und Gerd Schneider (Memmelsdorf). Auch darüber dass das auf der Basis von drei Leitfragen („Was ist da? Was haben wir daraus gemacht? Wo wollen wir hin?“) entwickelte Tourismuskonzept für die Fränkische Toskana einen wichtigen Handlungs- und Maßnahmen-Katalog enthält gab es keine Kontroverse. Das Konzept steht auf drei konzeptionellen Säulen: 1. „Radfahren, Wandern & Draußen sein“ 2. „Bier(Kultur), Genuss & Gastlichkeit”, mit dem Aspekt der Brauereikultur und fränkischen Lebensart und 3. „Kunst, Kultur und Kostbarkeiten“, hier wird außer kulturellen Highlights wie z.B. Schloss Seehof auch die nahe Anbindung an das Weltkulturerbe Bamberg zugerechnet. Der daraus abgeleitete Maßnahmenkatalog wurde mit politischen Vertretern, interessierten Akteuren und Bürgern vor Ort entwickelt und umfasst unter dem Stichwort „Professionalisierung der Tourismus-Arbeit“ u.a. eine Verbesserung der Wege- und Infrastruktur sowie der Serviceleistungen und das Erarbeiten neuer touristischer Angebote wie z.B. einer besonderen „Fränkischen Toskana Küche“, eines „Bier-Pilgerweges“ oder des „Wirtshaussingens“. „Wir stehen jetzt an einem Wendepunkt“, bekräftigte der Litzendorfer Gemeinderat Herbert Schütz. „Entweder wir machen jetzt weiter oder der Maßnahmenkatalog verschwindet in der Schublade.“ Dass Letzteres ein Schritt in die falsche Richtung wäre, hob ein regionaler Gastronom hervor, der sich in einem engagierten Wortbeitrag für die Schaffung einer professionellen Tourismus-Anlaufstelle aussprach. „Uns fehlt ein Ansprechpartner, der uns die nötigen Hintergrund-Infos liefert und z.B. auch die gastronomischen Angebote koordiniert. Es muss eine Person mit hoher sozialer Kompetenz und Vermittlungsstärke sein.“

Laut dem Tourismuskonzept für die Fränkische Toskana ist ein jährliches Investitionsvolumen von mindestens ca. 105.000 € vorgesehen, das sich die drei Gemeinden teilen. Mit dieser Summe können Personalkosten, die Kosten für gemeinsame Produktentwicklung, Lobbyarbeit, die Vertretung in Kooperationen, die Internetseite, gemeinsame Prospekte, Pressearbeit, kleinere Veranstaltungen und Aktivitäten abgedeckt werden. Den Gemeinden Strullendorf, Litzendorf und Memmelsdorf kommen unverändert bedeutende Aufgaben zu, wie die Erstellung und der Betrieb der Infrastruktur, z.B. Wegebau, Beschilderung, Gestaltung öffentlicher Flächen.

In der gemeinsamen Sitzung sprachen sich alle drei Gremien einstimmig für die gemeinsame Umsetzung dieses Konzeptes aus, trotz einzelner kritischer Anmerkungen, die eine Befristung der neuen Tourismus-Stelle und eine Evaluierung der Marketingmaßnahmen forderten. Die endgültige Entscheidung über die Realisierung des gemeinsamen Konzeptes treffen alle drei Gemeinden in ihren jeweiligen Gemeinderatssitzungen noch vor der Sommerpause.

Der FT berichtet: „Schäuferla mit Spaghetti gibt’s noch nicht“

von Werner Baier. Fränkischer Tag, 17.07.2015

Strullendorf — Schäuferla mit Spaghetti! Nein, nein – das steht so nicht im Tourismuskonzept Fränkische Toskana, ließe sich aber gut und gerne unter dem Ziel „Touristische Angebote erarbeiten/optimieren“ einreihen. Da heißt es nämlich: „Entwicklung identitätsstiftender ,Fränkische Toskana‘-Angebote unter Einbeziehung der regionalen Produzenten und regionstypischen Produkte, etwa gastronomische Programme mit Elementen der fränkischen und italienischen Küche.“ Das funktioniert prinzipiell, wie man von dem Verzehr von Pizza und ungespundetem Kellerbier weiß. Aber es kommt eben auf den Knaller an, das „Alleinstellungsmerkmal“, das Neugier weckt und das Bedürfnis: Das will ich haben! Wo ist diese Fränkische Toskana? Nichts wie hin!
Die Bürgermeister Gerd Schneider (parteilos), Wolfgang Möhrlein (CSU) und Wolfgang Desel (CSU) sowie die Gemeinderäte der drei an der Kooperationsgemeinschaft Fränkische Toskana beteiligten Kommunen – Memmelsdorf, Litzendorf und Strullendorf – billigten dieser Tage das professionell erarbeitete Tourismuskonzept über alle Fraktionen hinweg einmütig.
Die erstaunliche Geschlossenheit bei einer freiwilligen Leistung mit einem Gesamtvolumen von um die 100 000 Euro ist nur damit zu erklären, dass der Raum zwischen dem Weltkulturerbe Bamberg und der hochgeschätzten Fränkischen Schweiz seine Wirtschaftsförderung im Schulterschluss auf den Tourismus konzentriert. Um in dem endlosen Strom von Naherholungssuchenden, Radwanderern, Städte- und Bildungsreisenden, Wochenendausflüglern, Campern und Urlaubern wahrgenommen zu werden, hilft es nicht, wenn eine Gemeinde für ein paar Euro einen Prospekt druckt und ein selbstgestricktes Portal im Internet unterhält. Da braucht es schon ein paar „Kümmerer“, am besten hauptberufliches Fachpersonal, um über einen längeren Zeitraum hinweg zu schieben, zu locken, zu koordinieren, Ideen umzusetzen.

Stärken und Schwächen

Christian Sauer, Brauer zu Roßdorf, schilderte das Dilemma: „Es ist nichts erreicht, wenn sich ein paar Brauer zusammensetzen und was besprechen!“ Dabei ist es seiner Meinung nach höchste Zeit, die Fränkische Toskana über den Einzugskreis von 15 Kilometern hinaus bekannt zu machen, „sonst hängen uns die anderen ab!“
Diesem flammenden Appell mochten sich die in der Aula der Strullendorfer Mittelschule versammelten Kommunalpolitiker der drei Gemeinden nicht verschließen. Aus dem europäischen Landwirtschaftsfonds Eler und vom Bayerischen Landwirtschaftsministerium gefördert, hatte man voriges Jahr das Tourismusprojekt gestartet. Projektmanagerin Meike Klein und die BTE Tourismus- und Regionalberatung Berlin/Hannover/Eisenach dokumentierten zunächst den Istzustand der Tourismus-Angebote von Memmelsdorf, Litzendorf und Strullendorf. Stärken wurden ermittelt: zum Beispiel die hohe naturräumliche Attraktivität, (Bier-)Kultur als Besonderheit, gute Wandermöglichkeiten zu Fuß und per Rad, die Vernetzung mit Bamberg und der Fränkischen Schweiz und ein schon ausreichendes Beherber gungsangebot.
Zusammen mit den Marketingpartnern TKS Bamberg, TZ Fränkische Schweiz und TV Franken e. V. könnte die Fränkische Toskana besser zur Geltung kommen, erkannten die Experten. Hier wird, so das touristische Konzept, fränkische Kultur und Gastlichkeit mit Naturerlebnis, Kunstgenuss und dem Weltkulturerbe Bamberg zum Gesamterlebnis. Unter diesem Gesichtspunkt sei noch an vielen Stellen zu feilen, um das touristische Angebot kontinuierlich auszubauen und zu entwickeln. Die Fränkische Toskana soll sich als Region für Genuss und Gastlichkeit präsentieren, wobei der 13-Brauereien-Weg ist ein guter Anfang sei, um Gäste anzulocken.
Die Tourismus-Profis entwickelten ein umfangreiches Maßnahmenprogramm, aus dem hier nur einige Projekte genannt seien: So gehe es einerseits um die Aufwertung des Freizeitwegenetzes für Radler und Wanderer. Andererseits müssten Kunst, Kultur und Kostbarkeiten besser zur Geltung kommen. Und schon das bevorstehende Jubiläum „500 Jahre Reinheitsgebot“, die traditionellen Fest der Region, ein Sängerwettstreit von Wirtshaus zu Wirtshaus böten Ansätze, die Bekanntheit zu steigern. Die Vorschläge reichen bis hin zur Auslobung eines Kunstpreises für die Fränkische Toskana mit einer medienwirksamen Verleihung und einem Festival im Schloss Seehof.

Professionalität gefragt

Als Nebenjob einer Gemeindeverwaltung ist mehr Tourismus nicht zu machen. Neukundengewinnung, Stammkunden überzeugung, umfangreiche Öffentlichkeitsarbeit und vieles mehr erfordern qualifiziertes Personal. Diese Erkenntnis und die Überzeugung, dass man die (finanziellen) Kräfte bündeln sollte, führten zu dem Empfehlungsbeschluss, die Tourismus-Kooperation im Dreier-Bündnis fortzusetzen. Die jährlichen Kosten von gut 100 000 Euro werden auf die drei beteiligten Gemeinden verteilt.
Memmelsdorfs Bürgermeister Gerd Schneider hofft, einen Teil der Kosten durch Sponsoring oder Werbepartnerschaften aus dem heimischen Tourismus-Gewerbe refinanzieren zu können. Auf Vorschlag von Alfons Distler wird ein Zeitraum von (voraussichtlich) drei Jahren festgelegt, um Zwischenbilanz zu ziehen und die Fortsetzung der Gemeinschaftsaktion zu prüfen. „Wir müssen jetzt handeln“, meinte Strullendorfs Bürgermeister Wolfgang Desel, „und dürfen nicht warten, bis der Krug in den Brunnen gefallen ist.“
Nach abschließender Beratung der Organisations- und Rechtsform der Tourismuskooperation und förmlicher Beschlussfassung in den jeweiligen Gemeinderäten sollen die Bürgermeister die personellen Voraussetzungen zeitnah schaffen.
Ob es je Schäuferla mit Spaghetti in der „Fränkischen Toskana“ geben wird, steht in den Sternen. Pizza und Kellerbier kann man dort aber schon haben, Presssack und Grappa vielleicht auch.

 

Quelle: http://www.infranken.de/regional/artikel_fuer_gemeinden/Schaeuferla-mit-Spaghetti-gibts-noch-nicht;art154303,1121629

 

Internetseite & digitale Info-Points mit Mehrwert für den Gast

Die neue Internetpräsenz der Fränkischen Toskana wurde „live“ geschaltet. Erleben Sie hautnah, wie sich bis Ende des Jahres der Online-Auftritt unter http://www.fraenkische-toskana.com sukzessive erweitern und weiter entwickeln wird.

Noch sind nicht allzu viele Inhalte zu finden, auch die Struktur der Seite wird sich im Laufe der Zeit noch ändern. Mit weniger als drei Klicks soll der Besucher des Online-Auftritts bereits zu interessanten Detailinformationen gelangen. Von dieser selbsterklärenden Navigation profitieren auch die digitalen Informationspunkte mit Touch-Display in den Orten Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf.  Touristische Inhalte, wie Gastgebersuche und Veranstaltungskalender werden künftig suchmaschinenoptimiert und responsiv eingebunden. Große, emotionale Hintergrundbilder in einem klar strukturiertem Layout und eine Startseite im One-Page Design, werden den Besucher zum Planen seiner Reise und zum Entdecken der Fränkischen Toskana einladen. Die Kategorien werden den Hauptthemen der Fränkischen Toskana „Radfahren, Wandern & Draußen sein“, „Bier(Kultur), Genuss & Gastlichkeit“ und „Kunst, Kultur & Kostbarkeiten“, gerecht werden.

Ein Tourenportal wird künftig auch zur Ausstattung der neuen Internetseite gehören.  Hier können alle

  • Brauerei-Touren,
  • Wanderwege,
  • Radwege,
  • Skulpturenwege,
  • barrierefreie Wege, etc.

mit Text- und Bildmaterial eingepflegt und ausgegeben werden. Die Touren können mit allen Sehenswürdigkeiten, Gastronomie- und Gastgeberbetrieben verknüpft werden. Das Besondere: Alle Touren mit Details und Höhenprofilen, sowie Sehenswürdigkeiten, Gastgebern, etc. entlang der Tour kann man sich bequem als PDF herunterladen. Außerdem ist ein Routenplaner geplant, der die Möglichkeit bietet sich von A nach B führen zu lassen.

In den nächsten Monaten werden zunächst die wichtigsten Wanderwege digitalisiert. Tourenbeschreibungen sollen erstellt werden. Falls Sie Lust haben die Region dabei zu unterstützen – wir freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme!

Die Politik stellt nun die Weichen: Einladung zur öffentlichen Gemeinderatssitzung

Das Tourismuskonzept für die Fränkische Toskana nimmt, dank der Arbeit ihrer Bürgermeister,  touristischen Dienstleistern der Region und interessierten Bürgern, konkrete Formen an. Mitte Juli wird das daraus entstandene Konzept an die Gemeinden ausgehändigt.  Um die Grundvoraussetzungen für die Umsetzung des Konzepts zu schaffen, findet eine gemeinsame Sitzung mit Empfehlungsbeschluss über das künftige Tourismusbudget statt. Herr Melchert von unserer Beratungsagentur BTE wird das neue Leitbild der Fränkischen Toskana vorstellen und erläutern welche Ressourcen zur Umsetzung notwendig sind. Vielleicht haben Sie Zeit und Lust zu dieser öffentlichen Gemeinderatssitzung der drei beteiligten Gemeinden zu kommen, denn hier wird der Grundstein für die Tourismusförderung der Region gelegt.

Hier die Daten zur Veranstaltung:
 
Datum: Dienstag, 14.07.2015
Uhrzeit: 18:30 Uhr
Ort: Aula der Grund- und Mittelschule Strullendorf, Kalterfeldstraße 4, 96129 Strullendorf

Wir freuen uns über touristische Akteure, die bei dem Termin dabei sein können.
Bei Fragen sind wir gern für Sie da! Nutzen Sie unser Kontaktformular

oder schreiben Sie eine Mail an info@fränkische-toskana.com

Installation der Hardware – Tag 2

In der Gemeinde Strullendorf wurde heute der neue digitale Infopoint installiert. In den nächsten Tagen wird die Verkabelung fachmännisch durchgeführt – dann kann der Touchscreen den ersten Testlauf starten.

 

 

Installation der Hardware

In den Gemeinden Litzendorf und Memmelsdorf wurde heute die Hardware der digitalen Infopoints installiert.

 

 

Der „Fränkische Tag“ berichtet:

Fränkische Toskana nimmt Form an
STRATEGIE Bis zum Jahr 2025 soll die Region als touristische Marke etabliert werden.

VON UNSEREM MITARBEITER HARALD RIEGER

Memmelsdorf – Die Grundsteine sind gelegt, nun ist die Politik am Zug. Dies wurde deutlich bei der Vorstellung des touristischen Leitbilds der Fränkischen Toskana im Rathaus Memmelsdorf. Vorgestellt wurde es von Oliver Melchert von der Agentur BTE Tourismus- und Regionalberatung. Als Fränkische Toskana bezeichnet man die Region um die Gemeinden Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf. Der Begriff geht auf den Bamberger Mundartpoeten Gerhard C. Krischker zurück, der 1996 in einer Erzählung von seinen Ausflügen in das Ellertal berichtet. Die sanft gewellte Landschaft an den Ausläufern des Fränkischen Jura soll an die italienische Namensgeberin erinnern.
„Bereits jetzt ist die Fränkische Toskana ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für die Region. Wir haben für das Jahr 2013 einen Umsatz bei den Übernachtungen von fast drei Millionen Euro errechnet“, berichtete Melchert. Zudem habe man 137 Arbeitsplätze für die Fränkische Toskana errechnet. Hier sei noch reichlich Luft nach oben, wenn man zum Beispiel die Zahlen mit der Fränkischen Schweiz vergleiche, wo fast 5000 Menschen in der Tourismusbranche beschäftigt seien. Der Gesamtumsatz, der mit Übernachtungs- und Tagestouristen gemacht werde, liege bei rund 250 Millionen Euro.

„Natürlich sind wir hiervon noch weit entfernt, aber verstecken muss sich die Fränkische Toskana nicht. Hat sie doch viele Stärken“, erläuterte Oliver Melchert. So könne die Region unter anderem mit ihrer hohen Brauereidichte, ihren guten Rad- und Wanderwegen sowie bereits vorhandenen Kulturangeboten wie das Schloss Seehof oder den Litzendorfer Kultur- und Besinnungsweg punkten. Hinzu komme, dass die Region über ein ausreichendes Netz von Beherbergungsangeboten verfüge und sie von der Nähe zur Weltkulturerbestadt Bamberg profitiere. „Wir sind Ausgangspunkt für Ausflüge nach Bamberg, aber auch Zielregion für Besucher Bambergs und bieten dafür eine attraktive Infrastruktur“, schilderte Melchert.

Schwerpunkte setzen

Und wie könnte die Vision für das Jahr 2025 aussehen? Der Fokus der Region sollte sich laut der Agentur BTE auf drei zentrale Kernthemen konzentrieren: „Radfahren und Wandern“, „Bierkultur und Genuss“ sowie „Kunst, Kultur und Kostbarkeiten“. „Dazu müssen wir die Fränkische Toskana als Marke entwickeln und sie überregional in den Köpfen der Gäste genauso verankern wie die Marken Fränkische Schweiz oder wie das Bamberger Weltkulturerbe“, resümierte Mellert.
Das vorgestellte Leitbild dient nunmehr als Basis künftiger Tourismusarbeit. Dazu allerdings müssen die politischen Rahmenbedingungen sowie Finanzierungsmodelle und Organisationsstrukturen von den beteiligten Gemeinden Memmelsdorf, Litzendorf und Strullendorf geschaffen werden.

 

Quelle: Fränkischer Tag, 15.05.2015, Harald Rieger

Eine Region der „Macher“: Von der Vision zum touristischen Leitbild – Diskussion und Reaktion zur Leitbildvorstellung der Fränkischen Toskana

Die Fränkische Toskana meint es ernst. Das machte die Leitbildvorstellung im Rathaus in Memmelsdorf am 28.04.2015 deutlich. Oliver Melchert von der Agentur BTE Tourismus- und Regionalberatung präsentierte die Ergebnisse der gemeinsamen, durch LEADER-Mittel geförderte Arbeit der Öffentlichkeit. Das Thema interessiert die Akteure der Region – Brauereien, Beherbergungsbetriebe, Anbieter von touristischen Dienstleistungen. Denn es sind die Menschen in der Region, die an dem Leitbild maßgeblich mitgewirkt haben. Zugleich ist das Thema hochpolitisch. Denn die Politik muss nun die richtigen Weichen stellen.

BAMBERGER LAND. Der Sitzungssaal im Rathaus Memmelsdorf war gut besucht: Landrat Johann Kalb, Gemeinderats- und Kreistagsvertreter, die Tourismusdirektion der Stadt Bamberg, die Leitung der Tourismuszentrale Fränkische Schweiz, der Fachbereich Tourismus des Landkreises Bamberg und zahlreiche Bürger und touristische Akteure sind der Einladung der drei Bürgermeister der Fränkischen Toskana aus den Gemeinden Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf zur Leitbildvorstellung gefolgt.

„In erster LiniIMG_7883e sprechen wir hier von einer wirtschaftlichen Bedeutung für Hoteliers, für Bierbrauereien, für alle touristische Dienstleister“, erklärt Gerd Schneider, Bürgermeister der beteiligten Gemeinde Memmelsdorf als Einstieg in die Veranstaltung. „Diese werden alle vom Markennamen Fränkische Toskana profitieren.“

Grundstein des Tourismuskonzepts der „neuen“ Fränkischen Toskana ist das vorgestellte touristische Leitbild. Dieses Leitbild verbindet Ideen und Visionen der Bürger, Partner und touristischen Dienstleister der Region und schafft damit eine übergeordnete Gesamtidee – solide und finanzierbar:

„Wir sind die einmalige Fränkische Toskana im Bamberger Land – eine Region, die fränkische Kultur und Gastlichkeit mit Naturerlebnis, Kunstgenuss und dem Weltkulturerbe Bamberg zum touristischen Gesamterlebnis verbindet.

Wir schaffen mit der Kombination aus (Bier)Genuss / Gastlichkeit, Kultur und Naturaktivitäten in Verbindung mit dem Weltkulturerbe Bamberg ein einzigartiges touristisches Angebot, dass wir kontinuierlich ausbauen und entwickeln möchten.

Wir sind Ausgangspunkt für Ausflüge nach Bamberg und Zielregion für Besucher Bambergs und bieten dafür eine attraktive Infrastruktur (Mobilität, Unterkunft, Information, …)“

Was sich schlicht anhört, hat das Potenzial zum Erfolg zu führen. BTE ermittelte für das Jahr 2013 bereits eine Beschäftigungswirkung von 137 Arbeitsplätzen für die Fränkische Toskana. Wie wird das 2025 aussehen, wenn die Rahmenbedingungen für eine gelungene Tourismusarbeit geschaffen werden und Dienstleister sich einbringen? Oliver Melchert bemerkt dazu: „Angebote und Produkte können nur bestehen, wenn die Leistungsträger mitmachen.“ Und die Kernthemen der Fränkischen Toskana animieren förmlich zum mitmachen.

Was sind die Kernthemen der Fränkischen Toskana, die strukturiert und mit Kraft angegangen werden sollen? „Radfahren, Wandern & Draußen sein“ ist eines der drei Themen mit der sich die Region profilieren will. „Qualität sollte über allem stehen, da geht es nicht um Quantität“ bemerkte Tourismusdirektor der Stadt Bamberg, Andreas Christel. Dazu gehört auch die Optimierung und Entwicklung der Infrastruktur und die Anbindung an Highlights der Region.

Das zweite Kernthema lautet „Bier(Kultur), Genuss & Gastlichkeit“. Oliver Melchert: „Wenn Sie aus Norddeutschland kommen, so wie ich, dann ist das für Sie hier das Paradies. Das kann ich Ihnen versprechen.“ Die Wirtshauskultur und Gastfreundschaft seien einmalig. „Wer mit offenen Augen in unseren Bierkellern sitzt, dem ist das bewusst. Ruhe. Loslassen. Keine Hektik. Das findet man hier“ bemerkt Bürgermeister Wolfgang Möhrlein.

„Kunst, Kultur & Kostbarkeiten“ als dritter Schwerpunkt zielt auf die vorhandenen Stärken in dem Bereich, wie Schloss Seehof und den Skulpturenwegen ab. Optimierung und Erlebbar machen des Angebots soll im Vordergrund stehen: Kann das Thema Kunst mit verschiedenen Angeboten so geballt nach Außen getragen werden, dass es dafür eine größere Aufmerksamkeit gibt?

Die Gesamtidee lautet: Die Fränkische Toskana als Marke entwickelt mit ihren touristischen Dienstleistern Angebote vor Ort und gibt sie an die starken Marketingpartner an ihrer Seite weiter. Die Fränkische Toskana ist zuständig dafür, dass die Gäste sich wohlfühlen und wiederkommen.

Das Ergebnis der konzeptionellen Arbeit überzeugte Landrat Johann Kalb. Chancen und Einmaligkeiten dieser Region wurden gesucht, das Konzept greife genau diese Einzigartigkeiten auf und verbindet dies mit dem Begriff Toskana. Darunter könne man sich etwas vorstellen. Das Konzept sei nicht zu überfrachtet, sondern erreichbar und damit tatsächlich realisierbar. „Ich finde es sehr gut. Schwierig, aber machbar – denn einzelne Punkte können nach und nach abgearbeitet werden“, so der Landrat.

Natürlich weckt der Begriff Fränkische Toskana Assoziationen. Von Gästen und Medien wird der Begriff humorvoll aufgegriffen. Wenn der Gast den Namen „Fränkische Toskana“ hört, bleibt dieser den Gästen im Kopf. In Kombination mit dem Schlagwort „Bamberg“ als Top 10 Destination in Deutschland, wird ein hoher Bekanntheitsgrad erreicht. Und das ist das Wichtige: ein eingängiger Name der im Gedächtnis der Gäste verankert und im Bamberger Land verortet ist.

Gewisse Parallelen zur Toskana lassen sich finden und spielerisch auch in einer Angebotsentwicklung umsetzen: „Die haben üppige Nudelgerichte und wir üppige Fleischgerichte – die den Wein und wir das Bier. Die Toskana ist bekannt für hohe Preise – wir eher für niedrige“, kam die Wortmeldung aus dem Publikum. Inhalte und Gastlichkeit seien wichtiger als Namensdiskussionen, bemerkte eine andere Stimme aus den Reihen.

Eine gemeinsame Identität unter diesem Namen aufzubauen wird zum Ziel führen. Der Begriff ist gesetzt und die Professionalisierung der Tourismusarbeit gewünscht.

Bürgermeister Gerd Schneider bringt es abschließend nochmals auf dem Punkt: „Wir wollen einen Startschuss setzen, eine Art Signal aussenden. Ein Signal in Richtung der Akteure – es braucht die Macher – Macher stehen immer am Anfang. Eine Gruppe von Brauern die sagt: Wir packen das an, wir machen das. Wir sind nicht die Mitmacher, sondern die Macher. Es braucht die Macher aus dem Bereich der Hoteliers, der Gästeführer, der Künstler, … die Vormacher die neue Impulse setzen und die anderen mitziehen.“

Das vorgestellte Leitbild dient als Basis künftiger Tourismusarbeit. Die Rahmenbedingungen müssen geschafft werden, um Ideen zum fliegen zu bringen und die Umsetzung zu schaffen. Deswegen sind die nächsten Schritte entscheidend: Potenzielle Finanzierungsmodelle und Organisationsstrukturen werden innerhalb der drei Gemeinden diskutiert und definiert. Diese sollen zeitnah in einer gemeinsamen Gemeinderatssitzung den beteiligten Räten vorgestellt werden.

Hier finden Sie die Pressemitteilung als PDF

Sie sind gespannt? Das Funkhaus Bamberg auch!

Das Funkhaus Bamberg hat den Weg in die Fränkische Toskana gefunden und interessiert sich dafür,  wie die Fränkische Toskana sich Schritt für Schritt entwickelt. Das nächste Mal ist sicher ein Abendtermin drin…dann können wir von Kaffee zu Bier wechseln. Das passt doch besser zur Region.

Die Fränkische Toskana wünscht sich Veränderung und Weiterentwicklung im Bereich Tourismus und Naherholung. Aus diesem Grund wurde gestern (28.04.) in Memmelsdorf das „neue“ touristische Leitbild der Fränkischen Toskana der Öffentlichkeit vorgestellt. Mehr Informationen dazu können Sie in unserem neuen Video sehen.

Making-of: Ein Blick hinter die Kulissen

Gestern hatten wir das Funkhaus Bamberg und den Bayerischen Rundfunk zu Besuch in der Fränkischen Toskana. Durchaus charmante und professionelle Redakteure. Danke für die gute Arbeit.

Funkhaus Bamberg

Das Funkhaus Bamberg macht Aufnahmen am Schlusspunkt des Auenwegs Obermain – direkt vor der Touristinfo der Fränkischen Toskana

Haben Sie Interesse mit dem Rad den Flussgesichter Auenweg Obermain zu erkunden? Nähere Infos über das neue Erlebnis im Flussparadies finden Sie hier.

Der Redakteur freut sich über den Kaffee und versteht sich sichtlich mit Herrn Fischer - Mitarbeiter der Touristinfo Fränkische Toskana

Der Redakteur freut sich über den Kaffee und versteht sich sichtlich mit Hannes Fischer – Mitarbeiter der Touristinfo Fränkische Toskana

Initiator der Fränkischen Toskana - Herr Möhrlein steht zum Interview zur Verfügung

Initiator der Fränkischen Toskana – Bürgermeister Wolfgang Möhrlein steht zum Interview bereit

Auch der Bayerische Rundfunk ist gespannt was es Neues zum Thema: Fränkische Toskana gibt

Auch der Bayerische Rundfunk ist gespannt was die politischen Vertreter aller beteiligten Gemeinden zur Fränkischen Toskana zu sagen haben

Die Vorbereitungen zur Live-Übertragung laufen

Die Vorbereitungen zur Live-Übertragung laufen

Die Vorbereitung zur Live-Sendung findet in einer der Brauereigaststätten entlang des 13-Brauereienwegs statt

Die Live-Sendung findet in einer der typischen Brauereigaststätten entlang des 13-Brauereienwegs statt

Sie möchten den Beitrag hören? Gern! Hier finden Sie ihn.

Auf die Ohren: Bayern 1 zu Besuch in der Fränkischen Toskana

„Mittags in Franken“ sendete heute ab 12:20 Uhr live aus der Fränkischen Toskana: Bayern1-Reporter Heiner Gremer hat uns vor Ort besucht.

Die Bürgermeister Wolfgang Möhrlein, Wolfgang Desel und Gerd Schneider trafen sich in einer der typischen Brauereigaststätten in der Fränkischen Toskana, um über die Region und ihre Reize zu philosophieren. Den Beitrag finden Sie hier:

Die Landschaft um Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf bei Bamberg ist fast so schön wie in der Toskana. Um Touristen zu locken werben sie mit der italienischen Landschaft. Das Essen und der Kunstgenuss seien ähnlich gut.

Wir haben, Wir sind – Wir wollen: Die Vision der „neuen“ Fränkischen Toskana

Die Arbeit der vergangenen Monate hat gezeigt, dass in der Region „Fränkische Toskana“ viel Potenzial steckt: Ein gemeinsam definiertes Ziel soll dazu führen, dass die Region als Einheit wahrgenommen wird. Das touristische Leitbild der Fränkischen Toskana ist die Grundlage des neuen Tourismuskonzepts und wird am 28. April 2015 der Öffentlichkeit zur Diskussion vorgestellt.

BAMBERGER LAND. Die Fränkische Toskana wünscht sich Veränderung und Weiterentwicklung im Bereich Tourismus und Naherholung. Deswegen nutzen die drei beteiligten Gemeinden Litzendorf, Memmelsdorf und Strullendorf LEADER-Fördermittel, um mit der BTE Tourismus- und Regionalberatung, und ihrer Projektmanagerin Meike Klein ein Tourismuskonzept zu entwickeln, das die dazu erforderlichen Arbeitsschritte konzeptionell aufarbeitet.

Grundstein des Tourismuskonzepts der Fränkischen Toskana ist das touristische Leitbild. Dieses Leitbild verbindet Ideen und Visionen der Bürger, Partner und touristischen Dienstleister der Region und schafft damit eine übergeordnete Gesamtidee.

Ein Veränderungsprozess braucht diese Grundlage als Zeichen gemeinschaftlicher Verantwortung und als Verknüpfung notwendiger Neuerungen mit Bewährtem. Das Leitbild motiviert die beteiligten Kommunen und touristischen Akteure, diese Vision mitzutragen und umzusetzen. Um dabei Hilfestellung zu geben, werden Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Tourismusarbeit gemeinsam definiert und mögliche Maßnahmen vorgestellt, die in der Veranstaltung diskutiert werden sollen.

In den darauf folgenden Wochen wird ein konkreter und realistischer Maßnahmenplan erarbeitet. Dieser Plan legt Ziele fest, die kurz-, mittel- und langfristig erreicht werden sollen und beinhaltet die nötigen Arbeitsschritte, um das Konzept -Schritt für Schritt- verwirklichen zu können.

Das touristische Leitbild der Fränkischen Toskana wird am 28. April 2015 um 19 Uhr im Rathaus der Gemeinde Memmelsdorf vorgestellt.

Anmeldungen zur Veranstaltung „Die Vision der „neuen“ Fränkischen Toskana: Wir haben, Wir sind – Wir wollen” sind unter info@fränkische-toskana.com möglich oder nutzen Sie das Kontaktformular:

Bildtext Beitragsbild: Natur und Ruhe spüren in der nördlichen Fränkischen Toskana – zwischen Meedensdorf und Schmerldorf (Blick: Nordosten)